VINCENT

Geschichte

VINCENT ist Geschichte. Eine kurze Geschichte von VINCENT.


VINCENT ging aus Jo & the Bearded hervor und Jo & the Bearded wiederum entstand aus dem Projekt 27-11 – also aus der Idee von Johanna (Jo) und Jan (the Bearded), am 27.11.2014 ein Konzert im Prinz Willy in Kiel zu spielen und sich dafür ein paar Freund*innen zur Unterstützung hinzuzuholen. Das waren damals Luisa am Cello, Pascal an den Drums und ich am Klavier. Nach diesem ersten schönen Konzert ging es irgendwie weiter. Luisa und Pascal gingen nach einer Weile, Milan übernahm an den Drums und später kam mit Julian ein weiterer Gitarrist hinzu.
Jo & the Bearded war immer eine sehr gemütliche Band – ohne echte Ambitionen, irgendwann groß und berühmt zu werden, und ganz sicher ohne die dafür nötige Zielstrebigkeit und Entschlossenheit.
Irgendwann führten die manchmal dann doch verschiedenen Ansprüche und Wünsche im Bezug auf die weitere Entwicklung der Band bei mir zu dem Entschluss, die Band zu verlassen. Es gab aber den gemeinsamen Wunsch, vor dem Ende der Band noch Aufnahmen unserer Songs zu machen. Dann hieß es schnell “wenn schon (Aufnahmen), dann richtig”, nicht zuletzt von meiner Seite. So wurde aus der Beinahe-Auflösung von Jo & the Bearded innerhalb von ein paar Stunden das bis dahin größte und ambitionierteste Projekt der Band: Das erste (und letzte) Album von VINCENT, wobei die Namensänderung erst auf dem Weg zum Album geschah. Der intensive Prozess der Vorbereitung auf die Aufnahmen, das Überarbeiten und Neuarrangieren von Songs hat aus VINCENT auf jeden Fall eine bessere Band gemacht als es Jo & the Bearded je war. Am 27.04.2018 war es dann endlich so weit: Im FahrradKinoKombinat in der Alten Mu in Kiel feierten wir das Release unseres optisch dank der dänischen Künstlerin Anne Skole Overgaard und akustisch mit Hilfe unseres Produzenten Julian Hoffmann wunderschönen Albums The Picture. Obwohl wir uns als Band durch die Arbeit am Album deutlich besser eingegroovt hatten, sickerten nur kurze Zeit nach dem Release alte Unzufriedenheiten zurück ins Bewusstsein und dieses Mal war es Johanna, die aufhören wollte, doch anders als bei meinem früheren Trennungsversuch entstand daraus diesmal kein neues Album und so spielten wir im Dezember 2018 zwei Abschiedskonzerte in Flensburg und Kiel, die – wie sollte es anders sein – bis dahin aus meiner Sicht unsere besten Konzerte waren. Nachdem ich etwa ein Jahr zuvor vergeblich für den Bandnamen Farewell, Vincent eingesetzt hatte, hieß es nun doch: Farewell, VINCENT